Reiseroute Spanien-Portugal
Unsere Reiseroute

Balterswil – Avignon (16.12.2022)

700 km 7 Std. 04 Min.

Heute war es endlich soweit. Am 16. Dezember 2022 um 4 Uhr früh, läutete der Wecker und riss uns aus süssen Träumen. Nacheinem starken Kaffee und einer Gassirunde mit den Hunden, brachen wir auf zu einem neuen Abenteuer: im Winter nach Portugal mit dem Wohnmobil.

Wie im Winter normalerweise üblich schneite es aus allen Wolken. Um ca. 14.30 kamen wir in Avignon an und haben uns eine Nacht auf dem Campingplatz Bagatelle eingecheckt. Camping Bagatelle Avignon – Camping Auberge Bagatelle à Avignon

Der Empfang war super nett. Nach dem Einrichten des Wohnmobils machten wir uns auf in die Altstadt von Avignon. Es ging eine eisige Bise, die durch die Gassen pfiff.

Avignon – Wikipedia

Avignon ist ein super süsses Städtchen mit hunderten von Ausflugsmöglichkeiten und Entdeckungstouren. Da es eisig kalt war beschränkten wir unseren Ausflug auf die historische Altstadt mit seinen vielen bunten Gassen. Zwischendurch machten wir einen Stopp in einem der unzähligen Bars bei einem vin chaud (Glühwein) oder einem lokalem Bierchen, um uns aufzuwärmen.

Camping La Bagatelle – Camping Bellsol

382km 3 Std. 54 Min.

Am nächsten Tag gings weiter Richtung Barcelona, auf den Campingplatz Bellsol in Pineda del mar, ca. 60 km nördlich von Barcelona. https://campingbellsol.com/Bellsol

Am frühen Nachmittag kamen wir dort an und wurden sehr herzlich empfangen. Der Campingplatz ist direkt am Meer und es hat sogar einen Hundestrand vor der Haustüre. Zufall, dass wir genau diesen Platz ausgewählt haben. Wir richteten uns gemütlich ein. Die Sanitäreinrichtungen sind blitzblank und auch sonst macht alles einen tollen Eindruck. Das Wetter war strahlend schön bei milden 14 Grad. Den Rest des Tages verbrachten wir mit einem Strandspaziergang und einem feinen Abendessen im Restaurant des Campingplatzes. Danach gings noch auf eine kurze Erkundungstour ins nahe Dorf.

Morgenrot Camping Bellsol
Camping Bellsol

BARCELONA in einem Tag

Barcelona – Wikipedia

Nach einem starken Kaffee machten wir uns frühmorgens zu Fuss auf zum nahegelegenen Bahnhof in Calella, 20 Minuten Fussmarsch. Dort kauften wir ein Zugticket nach Barcelona, hin- und zurück 11 Euro. Die Fahrt nach Barcelona dauerte eine Stunde. In Barcelona angekommen, wechselten wir in die U-Bahn. Dabei hatten wir Hilfe von Einheimischen, uns im Dschungel der vielen Gänge zurechtzufinden und die richtige U-Bahn nach La Sagrada Familia zu finden. Als wir die Treppen hinaufstiegen und uns umdrehten, erstrahlte die Kathedrale schon in ihrer ganzen Grösse und Herrlichkeit; wir waren total fasziniert. Leider kann man mit Hunden nicht hinein, sodass wir draussen das bunte Treiben genossen und ein paar Fotos schossen.

Danach gings zurück zur U-Bahn Richtung Plaza Catalunya, wo wir einen obligaten Stopp im Hard Rock Cafe machen wollten, leider wurden wir auch hier wegen den Hunden abgewiesen; nicht mal in den Shop durften sie rein. Wir beschlossen Richtung Hafen zu schlendern und die weihnachtliche Atmosphäre dieser bezaubernden Grossstadt in vollen Zügen zu geniessen. Nach einer Weile fanden wir dann auch ein Lokal, wo wir mit den Hunden etwas essen konnten. Wir mussten aber auf der Terrasse Platz nehmen, was bei angenehmen 17 Grad ganz oke war. Links und rechts der Strasse La Rambla war ein Geschäft oder Marktstand nach dem andern. Bis zum Hafen waren es ca. 40 Minuten.

Dort angekommen stachen uns schon die Angebote der Bootstouren ins Auge und wir entschieden uns für ein Sightseeing rund um das Hafenviertel von Barcelona für 1 Stunde. Hunde waren willkommen. 10 Euro pro Person ein richtiges Schnäppchen.

Nach Ende der Bootsfahrt gings weiter dem Pier entlang, wo ein kleiner Weihnachtsmarkt war mit vielen Ständen mit einheimischen Spezialitäten. Wir tranken unseren ersten Glühwein, um uns ein wenig aufzuwärmen, die Temperaturen waren im Sinkflug.

Danach wurde es langsam Zeit den Rückweg anzutreten. Leider mussten wir wieder zurück zur Plaza Catalunya laufen, von dort mit der U-Bahn zurück zum Zug und dann ab nach Hause auf den Campingplatz. Wir waren ganzen eineinhalb Stunden unterwegs. Im Zug hoffte ich auf ein Taxi am Bahnhof in Calella, leider waren alle weg und wir mussten die letzte Strecke nochmals zu Fuss zurücklegen. Fix und foxi kamen wir im Camping um 20.30 Uhr abends an, und 22`000 gemachten Schritten.

Camping Bellsol – Camping La Marina

609 km 6 Std. 02 Min.

Am nächsten Tag gings weiter nach Alicante auf den Campingplatz La Marina Resorts wo wir vom 19.12.bis 22.12.2022 blieben. https://www.lamarinaresorts.com/resorts/la-marina-resort/

Entgegen vielen Meinungen, fanden wir den Camping zwar geräumig, sauber und schön, aber sehr abgelegen und bedingt hunde-freundlich. Man braucht zwingend ein Auto, um die Umgebung zu erkunden. In öffentlichen Bussen ist das Mitnehmen von Hunden leider verboten. Zum Strand war es fast 1 km zu Fuss durch ein Pinienwäldchen und über Sanddünen Dort durften sich die Hunde dann endlich austoben. Auch die Restaurants im Camping waren alle für Hunde verboten.

Strand La Marina Camping Alicante
Petra mit dem Farhrad unterwegs

Camping La Marina – Camping Torremolinos

468 km 4 Std. 31 Min.

Wir beschlossen weiterzuziehen nach Torremolinos, wo wir über Weihnachten blieben, vom 22.12.bis 25.12.2022.

http://www.campingtorremolinos.com/ Camping Torremolinos

Auf dem Campingplatz angekommen bekamen wir den coolen Platz Nr 2 gleich rechts beim Eingang, mit eigener Pergola. Der Camping selber ist recht bescheiden, aber sauber und sehr zentral. Zur Zugstation nach Malaga oder Fuengirola sind es gerade mal 5 Minuten zu Fuss, zum nächsten Strand 15 Minuten.

Den nächsten Tag starteten wir mit einem Ausflug nach Malaga. Mit dem Zug ist es 20 Minuten bis ins Zentrum. Von dort sind es zu Fuss zum Hafen noch ca. 20 Minuten.

Malaga https://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%A1laga

Camping Torremolinos-Gibraltar-Camping Rio Jara

180 km 2 Std 44 Min.

Gibraltar https://de.wikipedia.org/wiki/Gibraltar

Durch Gibraltar sind wir nur kurz durchgefahren. Hier gibt es nicht sehr viel Schönes zu sehen. Eindrucksvoll ist die Fahrt nach dem Zoll (Gibraltar gehört zum englischen Königreich) über die Start -und Landepiste des hiesigen Flugplatzes. Ganz im Süden beim Europapoint kann man bis nach Marokko sehen bei gutem Wetter.

Von Gibraltar selbst waren wir enttäuscht. Unvorstellbar hier zu leben auf engstem Raum!

Europapoint in Gibraltar

Weiter gings über Gibraltar nach Tarifa auf den Camping Rio Jara.

Tarifa https://de.wikipedia.org/wiki/Tarifa

http://www.campingriojara.com/

Der Campingplatz Rio Jara liegt direkt in einem riesigen grünen Delta an einem wunderschönen grossen Sandstrand. Die Standplätze waren ein wenig uneben durch die Feuchtigkeit des Bodens aber sonst ganz in Ordnung. Wir durften uns den Platz sogar selbst aussuchen. Die Besitzer sind sehr nett und sprechen sogar deutsch. Der Gesamteindruck war gut.

Elvis und Caya genossen das Toben am Tarifa Beach sehr.

Camping Rio Jara – Turistcampo (Portugal)

474 km, 4 Std. 38 Min.

Am nächsten Tag gings weiter nach Luz, Portugal, auf den Yelloh Campingplatz Turiscampo.

https://www.turiscampo.com/

Um in Portugal auf Autobahnen fahren zu dürfen, muss man an der portugiesischen Grenze seine Kreditkarte registrieren zusammen mit der Autonummer, so wird die Mautgebühr direkt abgerechnet und die Gebühr von der Karte abgezogen. Ganz praktisch. In Spanien mussten wir keine Maut bezahlen.

Der Stellplatz war gut gelegen, direkt bei den sanitären Anlagen. Wir konnten sogar um einen Tag unseren Aufenthalt verlängern bis zum 2. Januar 2023. Über Weihnachten-Neujahr ist es sicher besser den Platz im voraus zu reservieren, vor allem wenn man länger bleiben will.

Wir richteten uns gemütlich ein und hatten sofort einen netten Kontakt mit unseren Nachbarn. Für den Aufenthalt hier im Luz mieteten wir uns für vier Tage ein Auto, was mit 90 Euro recht günstig war.

Ausflüge in der Region:

So schön und gemütlich der Hinweg war, mussten wir auf dem Rückweg mehr Tempo zulegen und längere Strecken fahren, da wir nur noch 10 Tage zur Verfügung hatten. Wir beschlossen noch einen neuen Campingplatz zu erkunden und dann auf dem Heimweg altbekannte Ziele anzufahren, wo wir uns sehr wohl gefühlt haben.

Turistcampo – Camping La Bella Vista

483km, 4 Std. 35 Min.

https://www.campinglabellavista.com/

Manvila https://www.andalusien360.de/manilva

Camping La Bella Vista – Camping La Marina Resort, 556 km 5 Std 15 Min.

Camping La Marina Resort – Camping Bellsol, 608km 5 Std. 42 Min.

Camping Bellsol – Aire Camping Car Park de Aix-les-Bains, 668km 6Std. 15 Min.

Aire Camping Car Park de Aix-les-Bainsnach Hause: 397 km 4h 17 Min.

Total haben wir so insgesamt 5528 km hinter uns gebracht. Eine beachtliche Leistung in einem Monat. Wer mehr Zeit zur Verfügung hat, sollte es definitiv gelassener angehen., Es lohnt sich auf alle Fälle.

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